Handball-Badenliga: Hockenheim gastiert am Sonntag beim TV Knielingen.

Für den HSV Hockenheim ist’s in der Handball-Badenliga recht ungemütlich geworden. Nach neun Spieltagen rangiert die Truppe von Trainer Daniel Müller nur auf dem drittletzten Rang. Kein Wunder, dass viele Anhänger schon das Abstiegsgespenst erkennen. Das wird vom engen Betreuerteam auch gar nicht verhehlt. „Man muss nur die Situation in der Oberliga Baden-Württemberg näher betrachten. Da kämpfen aus dem Bereich des BHV Heddesheim und Heidelsheim/Helmsheim ums Überleben. Und wenn die runter müssen, gibt es bei uns ganz schnell drei, vier Absteiger. Unsere aktuelle Situation darf man nicht verleugnen“, stellt Hubert Renz in den Raum, der in fast drei Jahrzehnten mit dem HSV durch Dick und Dünn gegangen ist.

Deshalb kommt dem nächsten Spiel am Sonntag, 17.30 Uhr, beim TV Knielingen besondere Bedeutung zu. „Wir müssen im Karlsruher Vorort alles raushauen, Kampf und Leidenschaft an den Tag legen, um endlich den ersten Punkt in fremder Halle gewinnen“, fordert Trainer Müller, der die danach folgenden Vorrundenspiele gegen St.Leon / Reilingen, Hardheim und Plankstadt ebenso als „wegweisend“ erkennt. Das Hauptproblem beim HSV ist, dass der Verein jahrelang nie in Abstiegsgefahr war. Die aktuelle Tabellensituation ist neu und muss von allen erst einmal verarbeitet werden. Aber noch ist es in der Rennstadt ruhig. Mal sehen, ob die intensiven Gesprächsrunden der letzten Tage fruchtbar waren.

Beim HSV haben sich Daniel Müller und sein „Co“ Hendrik Nees intensiv mit dem TV Knielingen beschäftigt. „Wer bei der HG Oftersheim/Schwetzingen so souverän 27:23 gewinnt, ist gut drauf. Zudem hat der TVK mit Sven Walther und Lukas Waldmann zwei Ausnahmespieler in den Reihen, die ein Spiel allein entscheiden können“, weiß Müller, der voraussichtlich am Sonntag nur auf Philippe Schinke verzichten muss.

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