Handball-Badenliga: Derby Hockenheim – St. Leon / Reilingen am Sonntag in der Rudolf-Harbig-Halle.

Gewaltig verschoben hat sich in dieser Saison das Leistungsgefüge der Mannschaften aus unserem Umfeld in der Handball-Badenliga. Das gilt vor allem für den HSV Hockenheim, der sich fünf Jahre lang im Führungsdrittel der Liga gesonnt hatte, sogar einmal auf dem Sprung in die Oberliga Baden-Württemberg war, aber jetzt massiv gegen den Abstieg kämpft. Dagegen ist die HSG St. Leon / Reilingen längst aus dem Schattendasein vergangener Jahre herausgewachsen und sich als derzeit Tabellendritter eine sehr gute Ausgangsposition erkämpft. Und diese beiden Erzrivalen stehen sich am kommenden Sonntag ab 17.30 Uhr in der Hockenheimer Rudolf-Harbig-Halle nach längerer Zeit wieder in einem Pflichtspiel gegenüber.

Für HSV-Vorstandsmitglied Henrik Gubernatis ist die Ausgangslage für seinen Verein klar: „Wir gehen als Außenseiter in dieses Duell – aber Außenseitererfolge gibt es besonders auch in Nachbarderbys…“ Nach den stabilen Abwehrleistungen – trotz der knappen Niederlage – zuletzt in Knielingen steht das Hockenheimer Trainergespann Daniel Müller und Hendrik Nees unter gewaltigem Druck, denn vor allem zu Hause darf es jetzt keine Pleite mehr geben. „Wir müssen gegen die HSG wieder alte HSV-Tugenden aufs Feld bringen. Das heißt im Klartext: Leidenschaft, Einsatz, Biss müssen mit im Vordergrund stehen. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, jeder muss auf die Zähne beißen, wir müssen die richtigen Entscheidungen treffen…“, macht Müller deutlich und fordert vor allem von seinen Angreifern „eine deutlich höhere Erfolgsquote als in den beiden letzten Spielen“.

Über den jeweiligen Gegner haben sich die Kontrahenten längst kundig gemacht. Auf Hockenheimer Seite wird man auf die erfolgreichsten HSG-Werfer Jonas Krepper, Christian Decker und Marvin Kikillus, sowie auf Spielmacher Andreas Rausch ein Augenmerk legen. Bei der eigenen Mannschaft steht nach wie vor ein großes Fragezeichen hinter dem Fuß-verletzten Felix Gubernatis und dem an der linken Hand gehandicapten Kapitän Philippe Schinke.

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