Für den HSV gibt‘s keine Ausreden mehr

 Das letzte Saisondrittel wird am Wochenende für die Konkurrenz in der Handball-Badenliga eingeläutet. Und für den HSV Hockenheim gilt es, wie auch für zahlreiche andere Klubs, endlich aus der bedrohlichen Zone herauszukommen. Denn als aktuell Siebter in der Tabelle, mit 16:18 Zählern, können die Hockenheimer längst noch nicht durchatmen, zumal sich die Abstiegs-Situation in der Oberliga Baden-Württemberg von Woche zu Woche ändert. Hockenheims Co-Trainer Hendrik Nees bringt es auf den Punkt: „Wir müssen vor allem auf uns schauen und versuchen, so schnell wie möglich ein positives Punktverhältnis zu kriegen. Da sind vor allem Heimsiege wichtig – auch wenn der nächste Gegner am Sonntag ab 17.30 Uhr in der Jahnhalle TSV Birkenau heißt.“

 Und mit den Südhessen hat der HSV in den vergangenen Jahren so manchen interessanten Strauß ausgefochten. Mit u.a. Sascha Höhne, Timo Baumann und vor allem mit Gerrit Fey verfügen die Odenwälder über exzellente Akteure, die schon jahrelang das Gesicht des TSV prägen. In den vergangenen Jahren hat Hockenheim gegen Birkenau nicht viel erben können. Meist wanderten die Punkte an den TSV, der sich derzeit noch berechtigte Chancen ausrechnet, auf dem begehrten zweiten Rang zu landen, der eventuell zum Oberliga-Aufstieg berechtigt.

 Doch der HSV hat nach Spitzenreiter Amicitia Viernheim die zweitbeste Heimbilanz und geht zuversichtlich in dieses wichtige Spiel. Aber die Trainingstage verliefen beim HSV nicht so, wie es sich Coach Daniel Müller vorgestellt hat. Denn Felix Gubernatis fällt nach seinem Sehnenabriss am Ringfinger der linken Hand wochenlang aus, Alexander Diehm laboriert an einer Schulterverletzung und Pascal Freiseis‘ Knöchel schmerzt noch immer. Dafür Ist Mirko Hess wieder ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und sollte dem Team Stabilität verleihen. 

 teu

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