Handball-Badenliga: HSV verliert das Derby in Reilingen mit 29:27 (17:10)

Handball-Badenliga: HSV verliert das Derby in Reilingen mit 29:27 (17:10) 

 

Erneut keine Auswärtspunkte

 

Am Samstagabend stand das prestigeträchtige Nachbarschaftsduell in der Badenliga zwischen dem HSV Hockenheim und der HSG St. Leon/Reilingen an. Die Rennstädter hatten sich viel vorgenommen, rangiert man doch im Moment am Tabellenende und ist zum Siegen fast schon verdammt. Dieser Druck war der Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit anzumerken.

 

Wir haben in den ersten 30 Minuten wieder unser Auswärtsgesicht gezeigt. In der Abwehr standen wir nicht kompakt genug und im Angriff hat uns die Flexibilität und der nötige Druck gefehlt. Erst nach dem Seitenwechsel haben wir richtig ins Spiel gefunden und dem Gegner Paroli geboten. Entscheidend herangekommen sind wir aber nicht mehr, der 7-ToreRückstand zur Pause war einfach zu groß, lautet das Fazit von Trainer Admir Kalabic.

 

Vom Spielbeginn an wirkten die Gäste nervös, die Angriffe wurden nicht konsequent genug vorgetragen und die Defensive wies zu viele Lücken auf. Bis zur 12. Minute konnten sich die Gastgeber auf 6:2 absetzen und zwangen die Gäste zur ersten Auszeit. Nach einem kurzen Aufbäumen und zwei Treffern in Folge von Alexander Leibnitz und Tim Anschütz stellte sich aber der alte Trott wieder ein und St. Leon/Reilingen baute die Führung sukzessive aus, auch weil die Gäste wieder einige 100%ige Torchancen ungenutzt ließenund die ein oder andere unnötige Zeitstrafe kassierten. Beim Stande von 17:10 wurden die Seiten gewechselt.

 

In Halbzeit 2 setzte der HSV konsequent den siebten Feldspieler ein, wodurch man sich deutlich mehr Torchancen erarbeitete und der Deckungsverband bekam den Gegner besser in den Griff. Besonders die ckraumschützen Gans und Leibnitz konnten sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen und auch Lukas Peter im Tor trug dazu bei, dass der Vorsprung der Hausherren bis auf 4 Tore schmolz (40. Minute). Weiter sollte man aber in der Folge nicht herankommen, in den entscheidenden Phasen schlichen sich immer wieder technische Fehler ein und beim Stand 27:22 fünf Minuten vor dem Ende war die Partie endgültig entschieden, zumal der beste HSV-Werfer Alexander Leibnitz nach seiner dritten Zeitstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Den Schlusspunkt setzte Janis Kraut mit seinem Premierentor in der Badenliga zum Endstand von 29:27.

Admir Kalabic: Wir müssen es endlich schaffen einmal über 60 Minuten Handball zu spielen und uns für die guten Trainingsleistungen belohnen, denn die Tabelle spricht eine deutliche Sprache. Die Aufgaben in den nächsten Wochen werden nicht einfacher. Ein kleiner Lichtblick war der Einsatz von Janis (Kraut); er hat seine Sache gut gemacht und sich für eine längere Einsätze empfohlen.

 

Vorschau

 

Als nächste Aufgabe für den HSV steht am Samstag das Spielbei der SG Stutensee/Weingarten an. 

 

HSV: Sowden, Peter; Hoffmann (1 Tore), Rech (1), Ziegler(4), Anschütz (4), Leibnitz (8/1), Fischer, Kraut (1), Gans (6) Gubernatis, Diehm, Erles (1), Kalabic (1).

 

Stefan Kögel (SK)

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