Badenliga-Handballer des HSV vor wohl schwierigster Prüfung

„Der Schein trügt gewissermaßen“, hieß es im Vorbericht der Rennstädter vor der 22:26-Niederlage im ersten Vergleich mit der SG Heddesheim im November. Damals lag der letztjährige Oberligaabsteiger nämlich mit 13:07 Zählern lediglich auf Rang sechs der Handball-Badenliga. Und mit seiner Einschätzung sollte der HSV letztlich Recht behalten, denn seitdem hat sich die Mannschaft um Spielertrainer Martin Doll gänzlich schadlos gehalten und durch einen überwältigenden Siegeszug just im März auch den Platz an der Sonne eingenommen. Nach Begegnungen mit dem Zweiten Wiesloch und dem Dritten Neuenbürg wartet folglich jetzt am Sonntag (15.04.) um 17:30 Uhr die wohl schwierigste Prüfung auf die Kalabic-Truppe – und das auch noch auswärts. „Das wird eine richtig harte Nuss. Dennoch fahren wir nicht im Vorneherein mit weißen Fahnen nach Heddesheim. Wir wollen unseren besten Handball zeigen und es der SG so schwer wie möglich machen. Für beide Seiten geht es zudem noch um etwas, das macht es nicht gerade einfacher“, spielt Trainer Admir Kalabic auf die noch nicht endgültig gefallenen Entscheidungen über den Aufstieg und den Ligaverbleib an. Und der Kampf um den Erhalt der Badenliga-Mitgliedschaft ist durch den Sieg von Schlusslicht Eggenstein beim TV Hardheim wieder deutlich spannender geworden. Unmittelbar betroffen ist auch noch der HSV, denn nur noch vier Zähler trennen die zehntplatzierten Rennstädter vom Ende des Tableaus. „Gegen den Tabellenführer haben wir auf dem Papier nur wenig Chancen, doch diese wollen wir wahrnehmen. Klar, der Klassenerhalt ist momentan unser primäres Ziel. Aber am liebsten würden wir gerne möglichst weit oben über die Linie rutschen. Das sollte Motivation genug sein. Wir dürfen uns sowieso noch nicht sicher fühlen, Zählbares wird noch immer dringend benötigt”, mahnt der 48-Jährige dementsprechend. Personell wird bei der Kalabic-Truppe im Gegensatz zur Vorwoche bloß eine Veränderung erwartet, da Torhüter David Rojban seinen Urlaub beendet hat. Weiterhin wird Kreisläufer Tim Anschütz aufgrund seines Bündelrisses nun doch wohl bis zum Rundenende pausieren. Daneben machen dessen Kompagnon Marius Meyer zwar diverse Blessuren zu schaffen, einem Einsatz am Wochenende sollte aber nichts im Wege stehen. Über zahlreiche Mitfahrer würde sich die Mannschaft natürlich freuen, auch um der Heddesheimer Kulisse zu begegnen.

Eine halbe Stunde zuvor um 17 Uhr greift diese Woche die zweite Mannschaft beim HC Mannheim-Neckarau zum Ball.

ra

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