Handball-Verbandsliga: HSV mit 26:17 (10:10) – Heimsieg gegen HSG Ettlingen

Deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Nach 5-wöchiger Heimspielpause hatte der HSV am vergangenen Samstag endlich wieder die Möglichkeit seine Visitenkarte vor eigener Kulisse abzugeben. Zu Gast in der Jahnhalle war das Tabellenschlusslicht aus Ettlingen. Vor der Partie hatte Trainer Admir Kalabic seine Schützlinge eindrücklich davor gewarnt das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, denn auf der Gegenseite stand eine routinierte Mannschaft mit einigen Akteuren, die bereits höherklassig aktiv waren. Zu Spielbeginn merkte man den Gästen nicht an, dass sie bisher erst 2 Punkte auf dem Konto haben und sie legten nach solide vorgetragenen Angriffen eine 3:0  Führung vor, während der HSV nur langsam in Tritt kam. Erst nach sieben Minuten gelang Alexander Leibnitz dann der erste Treffer für seine Farben und sorgte Mitte der ersten Hälfte selbst mit einem verwandelten Strafwurf für den ersten Ausgleich (6:6, 15. Minute). Bis zum Seitenwechsel konnte sich kein Team einen entscheidenden Vorteil erarbeiten und den Hausherren gelang Sekunden vor dem Pausenpfiff der erneute Ausgleich zum 10:10.
Für Durchgang zwei hatte sich der HSV dann einiges vorgenommen, denn jetzt wurde deutlich schneller nach vorne gespielt und auch die
 Abwehr stand stabiler. Zwar war den Karlsruher Vorstädtern der erste Treffer vorbehalten, aber die Heim-Sieben um den unermüdlich kämpfenden Philippe Schinke konterte mit drei Toren in Folge und sorgte für die erste 2-Tore Führung. Jetzt lies man in der Defensive wenig anbrennen, der inzwischen eingewechselte Robbie Sowden im Tor zeigte einige tolle Paraden und so kam man zu schnellen Gegenstößen, die dann auch konzentriert abgeschlossen wurden. 2 Treffer von Felix Gubernatis, der sein Heim-Comeback gab, brachte Mitte der zweiten Hälfte eine kleine Vorentscheidung (19:14, 45. Minute). In der letzten Viertelstunde spielte die Hausherren dann ihre konditionellen Vorteile aus, während den Gästen immer mehr die Luft auszugehen schien. So kamen alle HSV-Spieler zu ihren Einsatzzeiten und konnten sich dem eigenen Publikum zeigen. Am Ende konnte der Vorsprung noch weiter ausgebaut werdenund das 26:17 – Endergebnis war auch in dieser Höhe verdient. 

Admir Kalabic: „Wir haben eine lange Anlaufphase gebraucht und sind nur schwer ins Spiel gekommen. Unseren schnellen Tempohandball habe ich in der ersten Hälfte vermisst, sonst hätten wir schon früher für eine Entscheidung sorgen können. Aber mit den zweiten 30 Minuten bin ich zufrieden, da haben die Jungs Gas gegeben und ihre Vorteile ausgespielt.“  

Am nächsten Samstag geht zum Auswärtsspiel beim TSV Malsch. Sicher keine leichte Aufgabe, aber mit einer ähnlichen Leistung wie in den letzten beiden Partien sollte auch hier etwas Zählbares mitzunehmen sein. Anwurf ist um 19:45 Uhr in der Reblandhalle. 

HSV: Sowden, Wagner; Hoffmann (4 Tore), Kalabic, Ziegler(1), Anschütz (2), Kraut (2), Gubernatis (2), Powik, Hideg, Fink (2), Halilovic, Leibnitz (9/3), Schinke (4).

Stefan Kögel (SK)

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