Rennstädter verlieren mit 23:31 (12:17) gegen die SG Heidelsheim/Helmsheim

Nach der verlängerten Winterpause stand für die Handballer des HSV Hockenheim am vergangenen Samstag das erste Heimspiel im neuen Jahr auf dem Programm. Zu Gast in der Jahnhalle war der Aufstiegsfavorit SG Heidelsheim/Helmsheim. Die Hausherren gingen stark ersatzgeschwächt in die Partie, denn krankheits- bzw. verletzungsbedingt standen mit Tim Anschütz, Dennis Forsch, Aljosa Halilovoc und Janis Kraut gleich vier Feldspieler nicht zur Verfügung. Dennoch kam das Rumpfteam von Trainer Admir Kalabic gut in die Partie und konnte sich zunächst einen kleinen Vorteil erarbeiten (4:2, 7. Minute). Eine Zeitstrafe gegen Sandro Ziegler nutzten die Gäste dann konsequent aus, erzielten fünf Treffer in Folge, Willi Fink verkürzte per Strafwurf auf 5:7 (12. Minute), doch in derFolge übernahm die SG das Kommando und baute bis zum Seitenwechsel den Vorsprung weiter aus. Beim Stand von 12:17 ging es in die Kabinen. Das erste Tor in Durchgang Zwei erzielte Henrik Gubernatis für den HSV, doch es gelang nicht mehr in Schlagdistanz zu kommen. Die routinierten Gäste spielten ihre Angriffe konsequenter zu Ende und hatten auch mehr Alternativen von der Bank. Während bei den dezimierten Rennstädtern weiter die Kräfte schwanden, ließ die SG Heidelsheim/Helmsheim nichts mehr anbrennen und ging als verdienter Sieger vom Feld.

„Heute war leider nicht mehr zu holen, aber ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht und bis zum Schluss alles gegeben. Wenn wir unsere klaren Chancen (unter anderem drei verworfene Siebenmeter) besser nutzen sieht auch das Endergebnis nicht ganz so deutlich aus“, so das Fazit von HSV-Coach Kalabic.

Nächste Woche wird es für die Hockenheimer nicht einfacher, dann geht die Reise zum nächsten Spitzenteam der Badenliga Gruppe B. Der HSV spielt am Samstag, 22.01.2022, bei der SG Pforzheim Eutingen. Spielbeginn in der Pforzheimer Konrad-Adenauer-Sporthalle ist um 20 Uhr. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die Personalsituation bis dahin noch etwas entspannt.    

HSV: Wagner, Köhler; Kalabic (6/2), Scharke, Ziegler (2), Powik, Erles (4/1), Fink (7/3), Gubernatis (3), Neumann (1).

Stefan Kögel (SK)

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