Der HSV darf jetzt nicht locker lassen

 In der Handball-Badenliga kann am Samstag schon die erste Entscheidung fallen – und daran zweifelt niemand mehr: Tabellenführer TSV Amicitia Viernheim kann mit einem Heimerfolg gegen die HSG St. Leon / Reilingen schon sieben Runden vor dem Saisonende die Meisterschaft gewinnen und damit seine Ausnahmestellung beweisen. Ganz andere Sorgen hat derweil der Tabellensiebte HSV Hockenheim am Sonntag ab 17.30 Uhr beim Schlusslicht TV Bretten.

 Beide Vereine trennen vor dem Gang wohl sieben Ranglistenplätze und elf Punkte, doch ganz so einfach wird das Spiel für die Hockenheimer gewiss nicht, denn die Gastgeber können in ihrer schmucken Halle „Im Grüner“ ganz locker aufspielen, weil doch jeder mit einer Niederlage für sie rechnet. Das weiß im HSV-Lager auch Trainer Daniel Müller, der zu Recht warnt: „Spiele beim Letzten bergen immer wieder die Gefahr, dass man den Gegner unterschätzt. Das kenne ich aus eigener Erfahrung. Aber wir haben derzeit auch wieder einen Leistungsstand erreicht, der einfach einen Erfolg fordert. Das haben wir mit der guten Leistung beim 28:21 gegen die Birkenauer bewiesen. Auch wenn wir personell weiter gebeutelt sind, müssen wir über Kraft und Einsatz das Spiel für uns entscheiden…“ Nach wie vor fehlen die verletzten Stammkräfte Felix Gubernatis und Max Rausch. Alexander Diehm loboriert noch an einer Schulterblessur und Philippe Schinke hat eine Fußverletzung noch nicht ganz auskuriert.

 Trainer Müller weiß auch, dass bei Bretten vor allem auf die wurfgewaltigen Dominik Junker, Mattis Eickmeier und Marwin Morlock geachtet werden muss. teu  

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