Handball-Verbandsliga: HSV kassiert 14:18 (7:9) – Heimniederlage

Am Ende fehlte die Cleverness

Viel vorgenommen hatte sich das junge Team von Trainer Admir Kalabic für das erste Heimspiel gegen die HSG Dittigheim/Tauberbischofsheim am vergangenen Donnerstag.

Doch in keiner Phase der Partie konnte die Mannschaft ihr wahres Leistungspotential abrufen und so gelang es denGästen aus dem Taubertal beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. In der sehr torarmen Begegnung hatte der weit angereiste Aufsteiger den besseren Start für sich und führte nach sechs Minuten mit 0:2. Philippe Schinke war dann der erste Treffer für die Gastgeber vorbehalten, danach folgten 5 torlose Spielminuten ehe Denis Kalabic den Ausgleich herstellen konnte (12. Minute). Danach übernahm die HSG wieder die Führung und sollte sie bis zum Schlusspfiff nicht mehr abgeben. Beim Pausenstand von 7:9 war noch alles offen, doch zu Beginn von Durchgang 2 kassierten die Rennstädter 3 Tore in Folge (7:12, 41. Minute) und waren im restlichen Verlauf des Spiels nicht in der Lage diesen Rückstand entscheidend zu verkürzen. Näher als 3 Tore kamen die Hausherren nicht mehr heran und über die Stationen 10:14 und 12:15 stand am Ende ein ernüchterndes 14:18 auf der Anzeigetafel. Abteilungsleiter Stefan Kögel war nach Spielende sichtlich bedient: Im Angriff haben wir viel zu nervös und hektisch agiert, die Folge waren technische Fehler und Ballverluste im Spielaufbau. Und wenn wir uns doch einmal Chancen erarbeitet hatten wurden diese meist leichtfertig vergeben. Einzig Torwart Herbert Wagner konnte sich mit einer sehr guten Leistung auszeichnen.

Zum nächsten Spiel muss der HSV am Sonntag, 13.10.2019, um 16 Uhr beim noch ungeschlagenen Tabellenführer TGS Pforzheim 2 antreten, sicher keine leichte Aufgabe und es bedarf einer deutlichen Leistungssteigerung um etwas zählbares mitzunehmen.

HSV: Sowden, Wagner; Hoffmann (3 Tore), Kalabic (1),Ziegler (1), Anschütz, Sidaoui, Kraut, Powik, Hideg, Fink (3),Leibnitz (4/2), Schinke (2)

 

Stefan Kögel (SK)

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