„Eine zweifelsfrei sehr schwierige und nicht zufriedenstellende Runde liegt hinter uns“, gibt Abteilungsleiter Stefan Kögel ohne Umschweife zu. „Wir haben uns – auch wenn der Klassenerhalt nach dem Weggang mehrerer Leistungsträger unser primäres Ziel war – selbstverständlich mehr erhofft. Dabei war uns schon bewusst, dass nach dem Trainerwechsel unmittelbar vor Saisonstart noch einiges an Arbeit vor uns liegt. Doch insgesamt waren unsere Leistungen über die gesamte Spielzeit hinweg schlichtweg zu wechselhaft – obwohl Admir (Kalabic – Anm. d. Red.) extrem zielstrebig mit den Jungs gearbeitet hat. Uns ist es beispielsweise nicht gelungen, die guten Auftritte bei den Spitzenteams aus Neuenbürg und Heddesheim nachfolgend zu bestätigen und daraus Kapital zu schlagen. Wir wollen 2018/2019 dementsprechend unbedingt mehr Konstanz an den Tag legen“, fasst der vor wenigen Wochen frisch gewählte Abteilungschef die auf Rang zwölf beendete Saison zusammen. Und Trainer Admir Kalabic ergänzt, dass die „zahlreichen Ausfälle uns natürlich auch das Leben schwer gemacht haben“. „Das hat im Training angefangen und im Spiel aufgehört, wo sich einige meiner Jungs aufgrund fehlender Wechseloptionen lange Zeit angeschlagen durchgequält haben. Auch deswegen hat uns im Angriff – unserem Hauptproblem – stellenweise die Kraft gefehlt.“ Besonders „schwerwiegend und nicht auffangbar“ sei dabei der Ausfall von Max Rausch gewesen, da er „bis zu seiner Verletzung torgefährlichster Rückraumspieler war“. Wohlwollend habe der 48-Jährige aber registriert, dass „teilweise enge Schlüsselspiele mit Kampfgeist und Leidenschaft gewonnen wurden“ (zum Beispiel die beiden 26:25-Siege gegen Knielingen und die HSG St. Leon/Reilingen – Anm. d. Red.) und dass die im Januar getätigte Verpflichtung von Torwart Robbie Sowden die „gewünschte Stabilität“ gebracht habe. „Die bereits angedeuteten Fortschritte sollten wir jetzt im neuen Spieljahr zwingender und beständiger abrufen. Auch durch die Integration unserer Neuzugänge (wir berichteten) wollen wir wieder erfolgreicher werden. Mit intensivem und zielgerichtetem Training möchten wir gerade unsere heimische Halle zu einer Festung ausbauen. Es gilt auch, unsere Fans wieder vermehrt zu begeistern“, fährt der erfahrene Übungsleiter fort. „Wir streben schon eine Art Aufbruchsstimmung an – mit einer gesamten Vorbereitung von und mit Admir. Dann werden wir sehen, was für uns möglich ist. Das trifft natürlich ebenfalls auf unsere zweite Mannschaft zu, die nach einer guten ersten Saisonhälfte leider abgerutscht ist“, beschließt Kögel das Fazit. Man darf also auf die neue Spielzeit der HSV-Handballer

gespannt sein.

ra

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