Gegen den TV Friedrichsfeld zählt es jetzt ohne Wenn und Aber

Die Tabelle der Handball-Badenliga gestaltet sich immer enger. Nur noch zwei Zähler trennen den HSV vom letzten Platz und damit von der TG Eggenstein. Deren einer mehr hat mit dem TV Friedrichsfeld der nächste Gegner und Gastgeber der Rennstädter auf dem Konto, also geht es schon am Freitag (26.01.) um 20 Uhr gegen einen unmittelbaren Mitbewerber um den Klassenerhalt (Lilli-Gräber-Halle, Mannheim-Friedrichsfeld). Folglich steht schon einiges auf dem Spiel, ein Sieg wäre nicht nur für die Moral wichtig, sondern auch fraglos für den brutalen Kampf um den Ligaverbleib. „Die Partie am vergangenen Sonntag hat gezeigt, dass alle verstanden haben, worum es geht. Es hat zwar nicht alles restlos hingehauen, doch Einstellung und Wille waren tadellos. Bei einem solchem Duell wie am Freitag sind diese Dinge doch entscheidend”, weiß Trainer Admir Kalabic.

Friedrichsfeld wird nach der Niederlage gegen die ebenfalls enorm gefährdete HSG St. Leon/Reilingen auf Wiedergutmachung aus sein und eine gewisse Portion Wut im Bauch mitführen. Zudem sollten die Gäste den deutlichen Erfolg aus dem Hinspiel am besten ausblenden, nicht nur wegen des Trainerwechsels beim TVF. Personell wird der HSV wohl neben den Langzeitverletzten wieder auf Robbie Sowden und Björn Skade zu verzichten haben, dessen Knieprobleme trotz eines lediglich Kurzeinsatzes wieder schlimmer geworden sind. Weiterhin erschwerten diverse Blessuren und berufliche Termine die Spielvorbereitung. Zwar war die Lilli-Gräber-Halle die letzten Jahre alles andere als ein gutes Pflaster für die Rennstädter, doch es ist an der Zeit, die Vergangenheit zu durchbrechen…

An gleicher Stelle ist auch die zweite Mannschaft gefordert, allerdings erst am Samstag um 17 Uhr gegen die Drittvertretung der Mannheimer.

ra

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