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HSV von der SG Saulheim alles abverlangt

Dennoch gewinnt Hockenheim nach einer soliden Leistung mit 26:22 Toren.

 

Die Hockenheimer HSV-Handballer sind auch im dritten Vorbereitungsspiel zur neuen Saison unbesiegt geblieben. Gegen den Vertreter der Oberliga Pfalz-Rheinhessen-Saar, SG Saulheim, hatten die Schützlinge von Trainer Daniel Müller aber viel Arbeit, bis das 26:22 (13:12) unter Dach und Fach war. Über weite Teile der ersten Halbzeit lagen die Rheinhessen sogar in Führung, weil der HSV zu viele Möglichkeiten ausließ. Fast mit dem Halbzeitpfiff warf Felix Gubernatis aber das 13:12. In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild. Hockenheim spielte effektiver und der eine oder andere neue Spielzug kam jetzt zum Tragen. Beim 23:18 (44.) war das Treffen entschieden, weil Saulheim abbaute und der HSV noch einen Gang zulegen konnte. „Ich bin bedingt zufrieden. Aber der Test hat seinen Dienst erfüllt. Wir feilen weiter am Feinschliff“, äußerte Coach Müller nach dem Spiel. – Die Hockenheimer Treffer erzielten: Wolf (6/2), F. Gubernatis (5), Schinke, Freiseis, Hess (alle 3), Jost, Volz (beide 2), Schwögler und Gans.

Am kommenden Donnerstag empfängt der HSV um 20 Uhr zu einem weiteren Test Wormatia Worms. Gespielt wird in der Jahnhalle.     teu

 

HSV ohne Mühe zum 37:19-Sieg gegen Büchenau

 

Die Hockenheimer HSV-Handballer sind mit einem deutlichen 37:19 (21:10)-Heimsieg gegen den Verbandsligisten TV Büchenau in die Vorbereitungszeit zur neuen Badenliga-Saison gestartet. Ohne die Urlauber Tim Anschütz, Janis Wolf, Simon Gans und den verletzten Pascal Lang, dafür mit Niklas Korz aus der Ib-Mannschaft und Torwart-Talent Luca Mansell hatte der HSV nur in den Anfangsminuten leichte Probleme. Doch mit zunehmender Spielzeit operierte Hockenheim effizienter und war vor allem in der Offensive deutlich überlegen. Nach dem 21:10 zur Pause konnte das HSV-Trainergespann Daniel Müller / Hendrik Nees im zweiten Durchgang experimentieren, ohne in Gefahr zu geraten. „Der Aufgalopp war gut, unser neuer Spieler Elyasa Balci findet sich in der neuen Umgebung sichtlich wohl. Da kann etwas zusammen wachsen. Wir haben ja bisher kaum mit dem Ball trainiert,“ war HSV-Coach Müller zufrieden. – Der HSV spielte mit: Mansell, Rojban; Zorn (6/2), Balci (2), Hess (4), Jost (8), Volz (2), Freiseis (5), Dumitru, F. Gubernatis (1), Korz (5), Schinke (4).

Den nächsten Test bestreitet der HSV Hockenheim am Dienstag, 19, Juli, um 20 Uhr zu Hause gegen den TSV Rot.   teu

Mit Elyasia Balci und Hendrik Nees

Verstaerkung2018

HSV Hockenheim komplettiert sein Badenliga-Team.

Ein Vierteljahr vor dem Start in die neue Saison der Handball-Badenliga am 18. September beim Neuling TG Eggenstein hat der HSV Hockenheim sein Team komplettiert. Für den einzigen Weggang Dymal Kernaja, der zum Oberliga-Aufsteiger SG Heddesheim gewechselt ist, hat Elyasa Balci (früher A-Jugend SG Kronau/Östringen) den Weg zu den Hockenheimern gefunden. Und erstmals seit Jahren konnte auch die Position des Co-Trainers neu besetzt werden. In der letzten Woche konnte HSV-Abteilungsleiter Hans-Georg Teufel mit Hendrik Nees einen alten Bekannten wieder in der heimischen Jahnhalle begrüßen, der nach zweimaligem Kreuzbandriss seine aktive Laufbahn an den Nagel gehängt hat und sich jetzt ganz seinem angestrebten Trainer-Engagement widmen will. Nees selbst freut sich auf seine Arbeit bei den Hockenheimern: „Das ist für mich eine altbekannte Umgebung, ich kenne beim HSV jeden und die mich. Ich bin hier sehr herzlich begrüßt worden“, waren die ersten Worte des 27-Jährigen Polizei-Oberkommissars, der jetzt in Sandhausen lebt und nach seinen Anfangsjahren in Philippsburg und Hambrücken als 16-Jähriger in die Rennstadt wechselte, lange Jahre als Linkshänder ein HSV-Leistungsträger war und vor zwei Jahren bei der TSG Eintracht Plankstadt landete, bevor ihn Knieverletzungen zur Aufgabe seiner aktiven Karriere zwangen.

Mit Elyasa Balci haben die HSV-Verantwortlichen ein 21-Jähriges Talent verpflichtet, der schon nach seinem 3. Lebensjahr – damals bei der SG Walldorf – dem Handball verbunden ist. Als C-Jugendlicher schloss er sich dann der SG Kronau/Östringen an, durchlief dort alle Oberliga- und Bundesliga-Jahrgangsteams, spielte in badischen und süddeutschen Auswahlmannschaften, bevor es ihn zuletzt nicht zuletzt wegen seiner Ausbildung zum Bankkaufmann wieder zurück nach Walldorf zog. Ab sofort nimmt er nun die Herausforderung in Hockenheim an und freut sich auch darauf: „Meine Eindrücke in der neuen Umgebung sind nur positiv. Ich bin herzlich aufgenommen worden und auch im Training fühle ich mich sehr wohl. Das kann eine sehr erfolgreiche Badenliga-Saison für uns werden“, freut sich Elyasa Balci auf kommende Aufgaben.

Und auch Trainer Daniel Müller wie auch Team-Manager Manuel Haasis sind hoch zufrieden über die beiden Neuen. Müller: „Nachdem bei uns wieder Sergiu Dumitru und Philippe Schinke ihre Blessuren auskuriert haben, verfügen wir wieder über einen schlagkräftigen Kader. Jetzt geht es an den Feinschliff, denn wir wollen doch zur neuen Runde eine mehr als konkurrenzfähige Mannschaft präsentieren. Wir haben uns jedenfalls viel vorgenommen…“

Auch die ersten Testspiele mit dem HSV stehen mittlerweile fest: Am kommenden Samstag, 2. Juli, spielt Hockenheim um 17 Uhr in der Jahnhalle gegen Süd-Landesligisten TV Büchenau, am Dienstag, 19. Juli, um 20 Uhr gegen den TSV Rot, am Sonntag, 24. Juli, um 17 Uhr gegen die SG Saulheim und am Donnerstag, 28. Juli, 20 Uhr, gegen die HSG Worms. Höhepunkt der Vorbereitung ist das Freundschaftsspiel am Samstag, 6. August, um 17 Uhr, gegen den benachbarten Drittliga-Aufsteiger HG Oftersheim/Schwetzingen. Weitere Tests werden noch mitgeteilt.   teu

Dymal Kernaja führt HSV II auf die Siegerstraße

Handball-Kreisliga: Hockenheim II revanchiert sich an der HSG Lussheim mit 30:25-Heimsieg.

Mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung hat sich die zweite Mannschaft des HSV Hockenheim in der 2. Handball-Kreisliga aus der Abstiegszone auf einen sicheren Mittelfeldplatz in der Abschlusstabelle vorgekämpft. Am Abschlussspieltag gab es ein 30:25 (14:9) gegen Nachbar HSG Lussheim. Dabei hat sich der Truppe von Trainer Markus Haupt auch für das 26:29 aus der Vorrunde revanchiert. Nach mehr als 20 Jahren als aktiver Spieler wurde vor der Partie beim HSV Stephan Neumann verabschiedet.

Wie in einigen vorhergehenden Begegnungen hatten die Hockenheimer „Anleihe“ bei der ersten Mannschaft genommen. Überragender Akteur war der zehnfache Torschütze Dymal Kernja in seinem letzten Spiel für den HSV. Er wird Hockenheim in Richtung Oberligist SG Heddesheim verlassen. Aber auch Manuel Haasis war bei seinem Comeback in der „Zweiten“ ein wichtiger Baustein vor allem in der Defensive. Fast 150 Zuschauer sahen in der Jahnhalle ein sehr gutes Kreisliga-Spiel, in dem Hockenheim im ersten Durchgang den Grundstein zum wichtigen Erfolg legte. Kernaja (4), Henrik Gubernatis, Moritz Schränkler, Niklas Korz und Lukas Pflaumbaum sorgten nach einer Viertelstunde neben Lussheimer Treffern von Holger Wirth, Laurin Ziegler, Marcus Schleich und Tobias Rohr für das 8:4. Danach hatte der HSV seine beste Zeit und stellte den Vorsprung auf 12:6. Mit 14:9 ging’s in die Pause.

Neu von Trainer Frank Schneider eingestellt kam die HSG Lussheim aus der Kabine und Hockenheim offenbarte jetzt plötzlich phasenweise Probleme in der Defensive und der Offensive. Beste Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Beim Gast machten es vor allem Schleich und Wirth besser und verkürzten auf 18:14. Dann begann die große Zeit vom Hockenheimer Max Rausch, der endlich seine Größenvorteile nutzte und mit sechs Treffern allein im zweiten Durchgang aufs zwischenzeitliche 28:20 erhöhte. Danach war das Spiel gelaufen.

„Wir haben heute im ersten Durchgang sehr gut gespielt und den Grundstein zum Prestigesieg gelegt. Dabei haben wir eine grundsolide Mannschaftsleistung abgeliefert. Unser Sieg ist verdient. Aber mit der gesamten Saison können wir nicht einverstanden sein. So viele Tiefpunkte hat es in den letzten Jahren nicht gegeben. Bedanken möchte ich mich bei den Erstmannschaftsspielern Dymal Kernaja und Tim Anschütz, die uns zuletzt toll unterstützt haben. Aber auch Manuel Hassis hat heute meiner Mannschaft viel Sicherheit gegeben.“ So äußerte sich HSV-Coach Haupt nach dem Spiel. Lussheims Handball-Chef Peter Gaedtke, der mit 48 Jahren immer noch als Torwart zu den HSG-Leistungsträgern zählt, freute sich „über ein sehr gutes Spiel, das Hockenheim verdient gewonnen hat. Ausschlaggebend war heute die Tatsache, dass Kernaja beim HSV erfolgreich die Fäden gezogen hat. Er war der Beste in der Halle…“ Trotz vieler Zeitstrafen auf beiden Seiten verlief das Derby fair. Danach feierten beide Mannschaften gemeinsam den Saisonabschluss.

HSV II: Lutz, Stohner; Pflaumbaum 2), Schüßler, Neumann (1), Korz (1), Dreher, Haasis (1), Rausch (6), Kunert (1), Häußler, H. Gubernatis (2/1), Schränkler (6/1) Kernaja (10).

HSG: Wolf, P. Gaedtke, Hasselbach; Reutner (3), Wirth (4), Wettstein (1), Kraus (1), Pohlink (2), Hauer, Schleich (7/2), Rohr (3/2), Ziegler (2), Wolf, N. Gaedtke (2).     teu




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Dennoch gewinnt Hockenheim nach einer soliden Leistung mit 26:22 Toren.

 

Die Hockenheimer HSV-Handballer sind auch im dritten Vorbereitungsspiel zur neuen Saison unbesiegt geblieben. Gegen den Vertreter der Oberliga Pfalz-Rheinhessen-Saar, SG Saulheim, hatten die Schützlinge von Trainer Daniel Müller aber viel Arbeit, bis das 26:22 (13:12) unter Dach und Fach war. Über weite Teile der ersten Halbzeit lagen die Rheinhessen sogar in Führung, weil der HSV zu viele Möglichkeiten ausließ. Fast mit dem Halbzeitpfiff warf Felix Gubernatis aber das 13:12. In der zweiten Hälfte änderte sich das Bild. Hockenheim spielte effektiver und der eine oder andere neue Spielzug kam jetzt zum Tragen. Beim 23:18 (44.) war das Treffen entschieden, weil Saulheim abbaute und der HSV noch einen Gang zulegen konnte. „Ich bin bedingt zufrieden. Aber der Test hat seinen Dienst erfüllt. Wir feilen weiter am Feinschliff“, äußerte Coach Müller nach dem Spiel. – Die Hockenheimer Treffer erzielten: Wolf (6/2), F. Gubernatis (5), Schinke, Freiseis, Hess (alle 3), Jost, Volz (beide 2), Schwögler und Gans.

Am kommenden Donnerstag empfängt der HSV um 20 Uhr zu einem weiteren Test Wormatia Worms. Gespielt wird in der Jahnhalle.     teu

 

 

Die Hockenheimer HSV-Handballer sind mit einem deutlichen 37:19 (21:10)-Heimsieg gegen den Verbandsligisten TV Büchenau in die Vorbereitungszeit zur neuen Badenliga-Saison gestartet. Ohne die Urlauber Tim Anschütz, Janis Wolf, Simon Gans und den verletzten Pascal Lang, dafür mit Niklas Korz aus der Ib-Mannschaft und Torwart-Talent Luca Mansell hatte der HSV nur in den Anfangsminuten leichte Probleme. Doch mit zunehmender Spielzeit operierte Hockenheim effizienter und war vor allem in der Offensive deutlich überlegen. Nach dem 21:10 zur Pause konnte das HSV-Trainergespann Daniel Müller / Hendrik Nees im zweiten Durchgang experimentieren, ohne in Gefahr zu geraten. „Der Aufgalopp war gut, unser neuer Spieler Elyasa Balci findet sich in der neuen Umgebung sichtlich wohl. Da kann etwas zusammen wachsen. Wir haben ja bisher kaum mit dem Ball trainiert,“ war HSV-Coach Müller zufrieden. – Der HSV spielte mit: Mansell, Rojban; Zorn (6/2), Balci (2), Hess (4), Jost (8), Volz (2), Freiseis (5), Dumitru, F. Gubernatis (1), Korz (5), Schinke (4).

Den nächsten Test bestreitet der HSV Hockenheim am Dienstag, 19, Juli, um 20 Uhr zu Hause gegen den TSV Rot.   teu

Verstaerkung2018

HSV Hockenheim komplettiert sein Badenliga-Team.

Ein Vierteljahr vor dem Start in die neue Saison der Handball-Badenliga am 18. September beim Neuling TG Eggenstein hat der HSV Hockenheim sein Team komplettiert. Für den einzigen Weggang Dymal Kernaja, der zum Oberliga-Aufsteiger SG Heddesheim gewechselt ist, hat Elyasa Balci (früher A-Jugend SG Kronau/Östringen) den Weg zu den Hockenheimern gefunden. Und erstmals seit Jahren konnte auch die Position des Co-Trainers neu besetzt werden. In der letzten Woche konnte HSV-Abteilungsleiter Hans-Georg Teufel mit Hendrik Nees einen alten Bekannten wieder in der heimischen Jahnhalle begrüßen, der nach zweimaligem Kreuzbandriss seine aktive Laufbahn an den Nagel gehängt hat und sich jetzt ganz seinem angestrebten Trainer-Engagement widmen will. Nees selbst freut sich auf seine Arbeit bei den Hockenheimern: „Das ist für mich eine altbekannte Umgebung, ich kenne beim HSV jeden und die mich. Ich bin hier sehr herzlich begrüßt worden“, waren die ersten Worte des 27-Jährigen Polizei-Oberkommissars, der jetzt in Sandhausen lebt und nach seinen Anfangsjahren in Philippsburg und Hambrücken als 16-Jähriger in die Rennstadt wechselte, lange Jahre als Linkshänder ein HSV-Leistungsträger war und vor zwei Jahren bei der TSG Eintracht Plankstadt landete, bevor ihn Knieverletzungen zur Aufgabe seiner aktiven Karriere zwangen.

Mit Elyasa Balci haben die HSV-Verantwortlichen ein 21-Jähriges Talent verpflichtet, der schon nach seinem 3. Lebensjahr – damals bei der SG Walldorf – dem Handball verbunden ist. Als C-Jugendlicher schloss er sich dann der SG Kronau/Östringen an, durchlief dort alle Oberliga- und Bundesliga-Jahrgangsteams, spielte in badischen und süddeutschen Auswahlmannschaften, bevor es ihn zuletzt nicht zuletzt wegen seiner Ausbildung zum Bankkaufmann wieder zurück nach Walldorf zog. Ab sofort nimmt er nun die Herausforderung in Hockenheim an und freut sich auch darauf: „Meine Eindrücke in der neuen Umgebung sind nur positiv. Ich bin herzlich aufgenommen worden und auch im Training fühle ich mich sehr wohl. Das kann eine sehr erfolgreiche Badenliga-Saison für uns werden“, freut sich Elyasa Balci auf kommende Aufgaben.

Und auch Trainer Daniel Müller wie auch Team-Manager Manuel Haasis sind hoch zufrieden über die beiden Neuen. Müller: „Nachdem bei uns wieder Sergiu Dumitru und Philippe Schinke ihre Blessuren auskuriert haben, verfügen wir wieder über einen schlagkräftigen Kader. Jetzt geht es an den Feinschliff, denn wir wollen doch zur neuen Runde eine mehr als konkurrenzfähige Mannschaft präsentieren. Wir haben uns jedenfalls viel vorgenommen…“

Auch die ersten Testspiele mit dem HSV stehen mittlerweile fest: Am kommenden Samstag, 2. Juli, spielt Hockenheim um 17 Uhr in der Jahnhalle gegen Süd-Landesligisten TV Büchenau, am Dienstag, 19. Juli, um 20 Uhr gegen den TSV Rot, am Sonntag, 24. Juli, um 17 Uhr gegen die SG Saulheim und am Donnerstag, 28. Juli, 20 Uhr, gegen die HSG Worms. Höhepunkt der Vorbereitung ist das Freundschaftsspiel am Samstag, 6. August, um 17 Uhr, gegen den benachbarten Drittliga-Aufsteiger HG Oftersheim/Schwetzingen. Weitere Tests werden noch mitgeteilt.   teu

Handball-Kreisliga: Hockenheim II revanchiert sich an der HSG Lussheim mit 30:25-Heimsieg.

Mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung hat sich die zweite Mannschaft des HSV Hockenheim in der 2. Handball-Kreisliga aus der Abstiegszone auf einen sicheren Mittelfeldplatz in der Abschlusstabelle vorgekämpft. Am Abschlussspieltag gab es ein 30:25 (14:9) gegen Nachbar HSG Lussheim. Dabei hat sich der Truppe von Trainer Markus Haupt auch für das 26:29 aus der Vorrunde revanchiert. Nach mehr als 20 Jahren als aktiver Spieler wurde vor der Partie beim HSV Stephan Neumann verabschiedet.

Wie in einigen vorhergehenden Begegnungen hatten die Hockenheimer „Anleihe“ bei der ersten Mannschaft genommen. Überragender Akteur war der zehnfache Torschütze Dymal Kernja in seinem letzten Spiel für den HSV. Er wird Hockenheim in Richtung Oberligist SG Heddesheim verlassen. Aber auch Manuel Haasis war bei seinem Comeback in der „Zweiten“ ein wichtiger Baustein vor allem in der Defensive. Fast 150 Zuschauer sahen in der Jahnhalle ein sehr gutes Kreisliga-Spiel, in dem Hockenheim im ersten Durchgang den Grundstein zum wichtigen Erfolg legte. Kernaja (4), Henrik Gubernatis, Moritz Schränkler, Niklas Korz und Lukas Pflaumbaum sorgten nach einer Viertelstunde neben Lussheimer Treffern von Holger Wirth, Laurin Ziegler, Marcus Schleich und Tobias Rohr für das 8:4. Danach hatte der HSV seine beste Zeit und stellte den Vorsprung auf 12:6. Mit 14:9 ging’s in die Pause.

Neu von Trainer Frank Schneider eingestellt kam die HSG Lussheim aus der Kabine und Hockenheim offenbarte jetzt plötzlich phasenweise Probleme in der Defensive und der Offensive. Beste Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Beim Gast machten es vor allem Schleich und Wirth besser und verkürzten auf 18:14. Dann begann die große Zeit vom Hockenheimer Max Rausch, der endlich seine Größenvorteile nutzte und mit sechs Treffern allein im zweiten Durchgang aufs zwischenzeitliche 28:20 erhöhte. Danach war das Spiel gelaufen.

„Wir haben heute im ersten Durchgang sehr gut gespielt und den Grundstein zum Prestigesieg gelegt. Dabei haben wir eine grundsolide Mannschaftsleistung abgeliefert. Unser Sieg ist verdient. Aber mit der gesamten Saison können wir nicht einverstanden sein. So viele Tiefpunkte hat es in den letzten Jahren nicht gegeben. Bedanken möchte ich mich bei den Erstmannschaftsspielern Dymal Kernaja und Tim Anschütz, die uns zuletzt toll unterstützt haben. Aber auch Manuel Hassis hat heute meiner Mannschaft viel Sicherheit gegeben.“ So äußerte sich HSV-Coach Haupt nach dem Spiel. Lussheims Handball-Chef Peter Gaedtke, der mit 48 Jahren immer noch als Torwart zu den HSG-Leistungsträgern zählt, freute sich „über ein sehr gutes Spiel, das Hockenheim verdient gewonnen hat. Ausschlaggebend war heute die Tatsache, dass Kernaja beim HSV erfolgreich die Fäden gezogen hat. Er war der Beste in der Halle…“ Trotz vieler Zeitstrafen auf beiden Seiten verlief das Derby fair. Danach feierten beide Mannschaften gemeinsam den Saisonabschluss.

HSV II: Lutz, Stohner; Pflaumbaum 2), Schüßler, Neumann (1), Korz (1), Dreher, Haasis (1), Rausch (6), Kunert (1), Häußler, H. Gubernatis (2/1), Schränkler (6/1) Kernaja (10).

HSG: Wolf, P. Gaedtke, Hasselbach; Reutner (3), Wirth (4), Wettstein (1), Kraus (1), Pohlink (2), Hauer, Schleich (7/2), Rohr (3/2), Ziegler (2), Wolf, N. Gaedtke (2).     teu

Handball-Badenliga: Knapper Hockenheimer 27:26-Heimsieg gegen TSG Eintracht Plankstadt.

Der HSV Hockenheim hat jetzt doch einen versöhnlichen Schlussstrich unter eine nicht immer optimale Saison in der Handball-Badenliga setzen können. Mit dem hart erkämpften 27:26 (12:11)-Heimsieg gegen den Fast-Nachbarn TSG Eintracht Plankstadt sind die Rennstädter unerwartet doch noch auf den angestrebten fünften Tabellenplatz hochgeklettert und haben sich gleichzeitig auch für die hauchdünne 29:30-Pleite in der Vorrunde revanchiert. Sein längeres Comeback nach langfer Verletzungspause feierte beim HSV Sergiu Dumitru, dem sogar ein Tor gelang. Am Ende stimmte bei den Hockenheimern fast alles: Eine vollbesetzte Halle sorgte für die gute Stimmung in diesem Abschlussspiel, beide Parteien schenkten sich rein gar nichts, lieferten sich über 60 Minuten einen sehr intensiven Fight und hernach wurde in aller Freundschaft zusammen eine von HSV-Team-Manager Manuel Haasis kurzfristig organisierte Runden-Abschlussparty gefeiert.

Dabei mussten beiden Seiten auf wichtige Leistungsträger verzichten. Beim HSV standen Felix Gubernatis, Janis Wolf und Pascal Freiseis nicht zur Verfügung, Mirko Hess musste schon nach einer Viertelstunde wegen einer Handverletzung ins Krankenhaus und die Plankstadter hatten die schwer verletzten Björn Koffeman und Tobias Pristl zu ersetzen. Aber für die beiden Trainer Daniel Müller und Niels Eichhorn waren diese Ausfälle kein Grund zu klagen. Fast unisono betonten beide im abschließenden Trainergespräch: „Mit solchen Verletzungssorgen mussten wir schon die ganze Runde über fertig werden…“

Im Spiel selbst merkte man den Hockenheimern deutlich an, dass sie unbedingt Revanche für die dumme Vorrunden-Niederlage an der TSG nehmen wollten. Mit viel Einsatz und ständiger Kampfbereitschaft gelang dieses Vorhaben allerdings erst in der zweiten Halbzeit. In Durchgang eins waren es die Gäste, die ganz überraschend in der Jahnhalle den Ton angaben. Die TSG führte meist durch den treffsicheren Nicolas Großhans sogar mit zwei, drei Toren, bevor Hockenheim durch den unermüdlich rackernden Philippe Schinke doch noch das 12:11 zur Pause gelang. Zuvor merkte man die Gastgebern deutlich das Fehlen von Abwehrchef Gubernatis an – es fehlte die ordnende Hand in der Abwehr. Beim Gast imponierte die Treffsicherheit des gesamten Teams, denn Großhans, Dennis Bastel, Dominic Stadler und Björn Skade ließen nur ganz wenige Chancen aus.

Im zweiten Durchgang änderte sich aber schlagartig das Bild. Das HSV erkämpfte sich dank des jetzt ungemein sicheren Rückraumschützen Simon Gans, der sieben seiner neun Tore in Halbzeit zwei erzielte, dank es effektiv arbeitenden Kreisläufers Mark Zorn, der zusätzlich alle vier Siebenmeter verwertete und dank des über sich hinauswachsenden Linkshänders Marcel Schwögler ein Übergewicht, das in der 51. Minute nach Treffern von Jan Axel Jost und Schinke zur vorentscheidenden 25:21-Führung sorgte. Hinzu kam eine deutliche Steigerung von HSV-Torwart Pascal Lang, der in den letzten 20 Minuten seine besten Szenen hatte, als er sieben glasklare Möglichkeiten der TSG zu Nichte machte. Niels Eichhorn ärgerte sich deshalb zu Recht: „Mitte des zweiten Durchgangs haben wir zeitweise den Faden verloren und sind entscheidend in Rückstand geraten, das war entscheidend…“

Die Hockenheimer behielten dieses Mal auch in der hitzigen Endphase kühlen Kopf. Nach Gans‘ Zehn-Meter-Kracher nach 59:22 Minuten in den rechten Winkel zum 27:24 war die Entscheidung gefallen. Axel Schöffel und Großhans gelang lediglich noch die Korrektur zum 27:26.

Die Kommentare von den beiden Trainern ähnelten sich. Plankstadts Niels Eichhorn meinte: „Wir haben einen sicheren Mittelfeldplatz in unserem ersten Badenliga-Jahr angepeilt und auch erreicht. Dazu gratuliere ich meiner Mannschaft, obwohl wir durch einige Höhen und Tiefen gehen mussten. Heute wäre vielleicht ein Unentschieden gerecht gewesen. Aber insgesamt hat vieles gestimmt, auch wenn’s ruhig etwas weniger Ausfälle hätte geben können…“ Daniel Müllers Fazit lautete folgendermaßen: „Heute hat mit dem HSV vielleicht die glücklichere Mannschaft gewonnen – aber oft war es umgekehrt. Wir haben gottseidank am Ende nicht die Nerven verloren – auch dank der Wurfkraft von Simon. Auch wir haben Hochs und Tiefs erlebt. Mich freut, dass wir die vielen Ausfälle alle weggesteckt und am Ende tolle Moral gezeigt haben.“ Den Schlusspunkt setzte Plankstadts Handball-Boss Stephan Verclas: „Das war heute ein richtig gutes Derby. Spannung, viel Hektik und gute Leistungen auf beiden Seiten. Das ist am Saisonende beachtlich…“

HSV: Lang, Rojban; Kernaja, Anschütz, Schwögler (3), Gans (9), Hess, Volz (1), Dumitru (1), Jost (3), Zorn (6/4), Schinke (4).

TSG: Treiber, Kaiser; Konietzny (2), Skade (5/2), Julian Bastel, Dennis Bastel (4), Klein (1), Großhans (7), Schöffel (3), Fackel (2), Hellwig, Stadler (2), Duwe, Zincke.    teu

simonEin letztes mal die Schuhe anschnallen und Handball in der Saison 2015/16 spielen. Wir freuen uns darauf und würden das ereignisreiche Jahr auch gerne zusammen mit vielen unserer Fans zu einem positiven Abschluss bringen. Die Rahmenbedingungen hierfür sind gegeben. Neben der üblichen tollen Bewirtung mit Speiß und Trank in der Jahnhalle, wird es am Wochenende eine Bar geben und wir freuen uns darauf den Abschluss der Saison gemeinsam mit Euch zu feiern.

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Für den HSV ist einiges zu reparieren

Interessanter hätte das Finale in der Handball-Badenliga für den HSV Hockenheim gar nicht werden können, denn am kommenden Samstag, 20 Uhr,  trifft der Tabellensechste auf den Achten TSG Eintracht Plankstadt. Das letzte Punktspiel der Saison wird vor allem von den Hockenheimern sehr ernst genommen, denn sie haben gerade gegen die Plankstadter einiges zu reparieren. „Das dumme 29:30 aus der Vorrunde schwebt immer noch in unseren Köpfen. Damals haben wir in der letzten Minute einen sicher geglaubten Punkt verschenkt“, ärgert sich heute noch Hockenheims Rückraumspieler Simon Gans an diesen 10. Januar.

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