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Dymal Kernaja führt HSV II auf die Siegerstraße

Handball-Kreisliga: Hockenheim II revanchiert sich an der HSG Lussheim mit 30:25-Heimsieg.

Mit einer beeindruckenden Leistungssteigerung hat sich die zweite Mannschaft des HSV Hockenheim in der 2. Handball-Kreisliga aus der Abstiegszone auf einen sicheren Mittelfeldplatz in der Abschlusstabelle vorgekämpft. Am Abschlussspieltag gab es ein 30:25 (14:9) gegen Nachbar HSG Lussheim. Dabei hat sich der Truppe von Trainer Markus Haupt auch für das 26:29 aus der Vorrunde revanchiert. Nach mehr als 20 Jahren als aktiver Spieler wurde vor der Partie beim HSV Stephan Neumann verabschiedet.

Wie in einigen vorhergehenden Begegnungen hatten die Hockenheimer „Anleihe“ bei der ersten Mannschaft genommen. Überragender Akteur war der zehnfache Torschütze Dymal Kernja in seinem letzten Spiel für den HSV. Er wird Hockenheim in Richtung Oberligist SG Heddesheim verlassen. Aber auch Manuel Haasis war bei seinem Comeback in der „Zweiten“ ein wichtiger Baustein vor allem in der Defensive. Fast 150 Zuschauer sahen in der Jahnhalle ein sehr gutes Kreisliga-Spiel, in dem Hockenheim im ersten Durchgang den Grundstein zum wichtigen Erfolg legte. Kernaja (4), Henrik Gubernatis, Moritz Schränkler, Niklas Korz und Lukas Pflaumbaum sorgten nach einer Viertelstunde neben Lussheimer Treffern von Holger Wirth, Laurin Ziegler, Marcus Schleich und Tobias Rohr für das 8:4. Danach hatte der HSV seine beste Zeit und stellte den Vorsprung auf 12:6. Mit 14:9 ging’s in die Pause.

Neu von Trainer Frank Schneider eingestellt kam die HSG Lussheim aus der Kabine und Hockenheim offenbarte jetzt plötzlich phasenweise Probleme in der Defensive und der Offensive. Beste Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Beim Gast machten es vor allem Schleich und Wirth besser und verkürzten auf 18:14. Dann begann die große Zeit vom Hockenheimer Max Rausch, der endlich seine Größenvorteile nutzte und mit sechs Treffern allein im zweiten Durchgang aufs zwischenzeitliche 28:20 erhöhte. Danach war das Spiel gelaufen.

„Wir haben heute im ersten Durchgang sehr gut gespielt und den Grundstein zum Prestigesieg gelegt. Dabei haben wir eine grundsolide Mannschaftsleistung abgeliefert. Unser Sieg ist verdient. Aber mit der gesamten Saison können wir nicht einverstanden sein. So viele Tiefpunkte hat es in den letzten Jahren nicht gegeben. Bedanken möchte ich mich bei den Erstmannschaftsspielern Dymal Kernaja und Tim Anschütz, die uns zuletzt toll unterstützt haben. Aber auch Manuel Hassis hat heute meiner Mannschaft viel Sicherheit gegeben.“ So äußerte sich HSV-Coach Haupt nach dem Spiel. Lussheims Handball-Chef Peter Gaedtke, der mit 48 Jahren immer noch als Torwart zu den HSG-Leistungsträgern zählt, freute sich „über ein sehr gutes Spiel, das Hockenheim verdient gewonnen hat. Ausschlaggebend war heute die Tatsache, dass Kernaja beim HSV erfolgreich die Fäden gezogen hat. Er war der Beste in der Halle…“ Trotz vieler Zeitstrafen auf beiden Seiten verlief das Derby fair. Danach feierten beide Mannschaften gemeinsam den Saisonabschluss.

HSV II: Lutz, Stohner; Pflaumbaum 2), Schüßler, Neumann (1), Korz (1), Dreher, Haasis (1), Rausch (6), Kunert (1), Häußler, H. Gubernatis (2/1), Schränkler (6/1) Kernaja (10).

HSG: Wolf, P. Gaedtke, Hasselbach; Reutner (3), Wirth (4), Wettstein (1), Kraus (1), Pohlink (2), Hauer, Schleich (7/2), Rohr (3/2), Ziegler (2), Wolf, N. Gaedtke (2).     teu

Simon Gans explodiert beim HSV förmlich

Handball-Badenliga: Knapper Hockenheimer 27:26-Heimsieg gegen TSG Eintracht Plankstadt.

Der HSV Hockenheim hat jetzt doch einen versöhnlichen Schlussstrich unter eine nicht immer optimale Saison in der Handball-Badenliga setzen können. Mit dem hart erkämpften 27:26 (12:11)-Heimsieg gegen den Fast-Nachbarn TSG Eintracht Plankstadt sind die Rennstädter unerwartet doch noch auf den angestrebten fünften Tabellenplatz hochgeklettert und haben sich gleichzeitig auch für die hauchdünne 29:30-Pleite in der Vorrunde revanchiert. Sein längeres Comeback nach langfer Verletzungspause feierte beim HSV Sergiu Dumitru, dem sogar ein Tor gelang. Am Ende stimmte bei den Hockenheimern fast alles: Eine vollbesetzte Halle sorgte für die gute Stimmung in diesem Abschlussspiel, beide Parteien schenkten sich rein gar nichts, lieferten sich über 60 Minuten einen sehr intensiven Fight und hernach wurde in aller Freundschaft zusammen eine von HSV-Team-Manager Manuel Haasis kurzfristig organisierte Runden-Abschlussparty gefeiert.

Dabei mussten beiden Seiten auf wichtige Leistungsträger verzichten. Beim HSV standen Felix Gubernatis, Janis Wolf und Pascal Freiseis nicht zur Verfügung, Mirko Hess musste schon nach einer Viertelstunde wegen einer Handverletzung ins Krankenhaus und die Plankstadter hatten die schwer verletzten Björn Koffeman und Tobias Pristl zu ersetzen. Aber für die beiden Trainer Daniel Müller und Niels Eichhorn waren diese Ausfälle kein Grund zu klagen. Fast unisono betonten beide im abschließenden Trainergespräch: „Mit solchen Verletzungssorgen mussten wir schon die ganze Runde über fertig werden…“

Im Spiel selbst merkte man den Hockenheimern deutlich an, dass sie unbedingt Revanche für die dumme Vorrunden-Niederlage an der TSG nehmen wollten. Mit viel Einsatz und ständiger Kampfbereitschaft gelang dieses Vorhaben allerdings erst in der zweiten Halbzeit. In Durchgang eins waren es die Gäste, die ganz überraschend in der Jahnhalle den Ton angaben. Die TSG führte meist durch den treffsicheren Nicolas Großhans sogar mit zwei, drei Toren, bevor Hockenheim durch den unermüdlich rackernden Philippe Schinke doch noch das 12:11 zur Pause gelang. Zuvor merkte man die Gastgebern deutlich das Fehlen von Abwehrchef Gubernatis an – es fehlte die ordnende Hand in der Abwehr. Beim Gast imponierte die Treffsicherheit des gesamten Teams, denn Großhans, Dennis Bastel, Dominic Stadler und Björn Skade ließen nur ganz wenige Chancen aus.

Im zweiten Durchgang änderte sich aber schlagartig das Bild. Das HSV erkämpfte sich dank des jetzt ungemein sicheren Rückraumschützen Simon Gans, der sieben seiner neun Tore in Halbzeit zwei erzielte, dank es effektiv arbeitenden Kreisläufers Mark Zorn, der zusätzlich alle vier Siebenmeter verwertete und dank des über sich hinauswachsenden Linkshänders Marcel Schwögler ein Übergewicht, das in der 51. Minute nach Treffern von Jan Axel Jost und Schinke zur vorentscheidenden 25:21-Führung sorgte. Hinzu kam eine deutliche Steigerung von HSV-Torwart Pascal Lang, der in den letzten 20 Minuten seine besten Szenen hatte, als er sieben glasklare Möglichkeiten der TSG zu Nichte machte. Niels Eichhorn ärgerte sich deshalb zu Recht: „Mitte des zweiten Durchgangs haben wir zeitweise den Faden verloren und sind entscheidend in Rückstand geraten, das war entscheidend…“

Die Hockenheimer behielten dieses Mal auch in der hitzigen Endphase kühlen Kopf. Nach Gans‘ Zehn-Meter-Kracher nach 59:22 Minuten in den rechten Winkel zum 27:24 war die Entscheidung gefallen. Axel Schöffel und Großhans gelang lediglich noch die Korrektur zum 27:26.

Die Kommentare von den beiden Trainern ähnelten sich. Plankstadts Niels Eichhorn meinte: „Wir haben einen sicheren Mittelfeldplatz in unserem ersten Badenliga-Jahr angepeilt und auch erreicht. Dazu gratuliere ich meiner Mannschaft, obwohl wir durch einige Höhen und Tiefen gehen mussten. Heute wäre vielleicht ein Unentschieden gerecht gewesen. Aber insgesamt hat vieles gestimmt, auch wenn’s ruhig etwas weniger Ausfälle hätte geben können…“ Daniel Müllers Fazit lautete folgendermaßen: „Heute hat mit dem HSV vielleicht die glücklichere Mannschaft gewonnen – aber oft war es umgekehrt. Wir haben gottseidank am Ende nicht die Nerven verloren – auch dank der Wurfkraft von Simon. Auch wir haben Hochs und Tiefs erlebt. Mich freut, dass wir die vielen Ausfälle alle weggesteckt und am Ende tolle Moral gezeigt haben.“ Den Schlusspunkt setzte Plankstadts Handball-Boss Stephan Verclas: „Das war heute ein richtig gutes Derby. Spannung, viel Hektik und gute Leistungen auf beiden Seiten. Das ist am Saisonende beachtlich…“

HSV: Lang, Rojban; Kernaja, Anschütz, Schwögler (3), Gans (9), Hess, Volz (1), Dumitru (1), Jost (3), Zorn (6/4), Schinke (4).

TSG: Treiber, Kaiser; Konietzny (2), Skade (5/2), Julian Bastel, Dennis Bastel (4), Klein (1), Großhans (7), Schöffel (3), Fackel (2), Hellwig, Stadler (2), Duwe, Zincke.    teu

Worte zum Spiel gegen die TSG Plankstadt von Simon Gans

simonEin letztes mal die Schuhe anschnallen und Handball in der Saison 2015/16 spielen. Wir freuen uns darauf und würden das ereignisreiche Jahr auch gerne zusammen mit vielen unserer Fans zu einem positiven Abschluss bringen. Die Rahmenbedingungen hierfür sind gegeben. Neben der üblichen tollen Bewirtung mit Speiß und Trank in der Jahnhalle, wird es am Wochenende eine Bar geben und wir freuen uns darauf den Abschluss der Saison gemeinsam mit Euch zu feiern.

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Handball-Badenliga: Hockenheim empfängt im Derby TSG Eintracht Plankstadt

Für den HSV ist einiges zu reparieren

Interessanter hätte das Finale in der Handball-Badenliga für den HSV Hockenheim gar nicht werden können, denn am kommenden Samstag, 20 Uhr,  trifft der Tabellensechste auf den Achten TSG Eintracht Plankstadt. Das letzte Punktspiel der Saison wird vor allem von den Hockenheimern sehr ernst genommen, denn sie haben gerade gegen die Plankstadter einiges zu reparieren. „Das dumme 29:30 aus der Vorrunde schwebt immer noch in unseren Köpfen. Damals haben wir in der letzten Minute einen sicher geglaubten Punkt verschenkt“, ärgert sich heute noch Hockenheims Rückraumspieler Simon Gans an diesen 10. Januar.

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Wie in einigen vorhergehenden Begegnungen hatten die Hockenheimer „Anleihe“ bei der ersten Mannschaft genommen. Überragender Akteur war der zehnfache Torschütze Dymal Kernja in seinem letzten Spiel für den HSV. Er wird Hockenheim in Richtung Oberligist SG Heddesheim verlassen. Aber auch Manuel Haasis war bei seinem Comeback in der „Zweiten“ ein wichtiger Baustein vor allem in der Defensive. Fast 150 Zuschauer sahen in der Jahnhalle ein sehr gutes Kreisliga-Spiel, in dem Hockenheim im ersten Durchgang den Grundstein zum wichtigen Erfolg legte. Kernaja (4), Henrik Gubernatis, Moritz Schränkler, Niklas Korz und Lukas Pflaumbaum sorgten nach einer Viertelstunde neben Lussheimer Treffern von Holger Wirth, Laurin Ziegler, Marcus Schleich und Tobias Rohr für das 8:4. Danach hatte der HSV seine beste Zeit und stellte den Vorsprung auf 12:6. Mit 14:9 ging’s in die Pause.

Neu von Trainer Frank Schneider eingestellt kam die HSG Lussheim aus der Kabine und Hockenheim offenbarte jetzt plötzlich phasenweise Probleme in der Defensive und der Offensive. Beste Möglichkeiten wurden nicht genutzt. Beim Gast machten es vor allem Schleich und Wirth besser und verkürzten auf 18:14. Dann begann die große Zeit vom Hockenheimer Max Rausch, der endlich seine Größenvorteile nutzte und mit sechs Treffern allein im zweiten Durchgang aufs zwischenzeitliche 28:20 erhöhte. Danach war das Spiel gelaufen.

„Wir haben heute im ersten Durchgang sehr gut gespielt und den Grundstein zum Prestigesieg gelegt. Dabei haben wir eine grundsolide Mannschaftsleistung abgeliefert. Unser Sieg ist verdient. Aber mit der gesamten Saison können wir nicht einverstanden sein. So viele Tiefpunkte hat es in den letzten Jahren nicht gegeben. Bedanken möchte ich mich bei den Erstmannschaftsspielern Dymal Kernaja und Tim Anschütz, die uns zuletzt toll unterstützt haben. Aber auch Manuel Hassis hat heute meiner Mannschaft viel Sicherheit gegeben.“ So äußerte sich HSV-Coach Haupt nach dem Spiel. Lussheims Handball-Chef Peter Gaedtke, der mit 48 Jahren immer noch als Torwart zu den HSG-Leistungsträgern zählt, freute sich „über ein sehr gutes Spiel, das Hockenheim verdient gewonnen hat. Ausschlaggebend war heute die Tatsache, dass Kernaja beim HSV erfolgreich die Fäden gezogen hat. Er war der Beste in der Halle…“ Trotz vieler Zeitstrafen auf beiden Seiten verlief das Derby fair. Danach feierten beide Mannschaften gemeinsam den Saisonabschluss.

HSV II: Lutz, Stohner; Pflaumbaum 2), Schüßler, Neumann (1), Korz (1), Dreher, Haasis (1), Rausch (6), Kunert (1), Häußler, H. Gubernatis (2/1), Schränkler (6/1) Kernaja (10).

HSG: Wolf, P. Gaedtke, Hasselbach; Reutner (3), Wirth (4), Wettstein (1), Kraus (1), Pohlink (2), Hauer, Schleich (7/2), Rohr (3/2), Ziegler (2), Wolf, N. Gaedtke (2).     teu

Handball-Badenliga: Knapper Hockenheimer 27:26-Heimsieg gegen TSG Eintracht Plankstadt.

Der HSV Hockenheim hat jetzt doch einen versöhnlichen Schlussstrich unter eine nicht immer optimale Saison in der Handball-Badenliga setzen können. Mit dem hart erkämpften 27:26 (12:11)-Heimsieg gegen den Fast-Nachbarn TSG Eintracht Plankstadt sind die Rennstädter unerwartet doch noch auf den angestrebten fünften Tabellenplatz hochgeklettert und haben sich gleichzeitig auch für die hauchdünne 29:30-Pleite in der Vorrunde revanchiert. Sein längeres Comeback nach langfer Verletzungspause feierte beim HSV Sergiu Dumitru, dem sogar ein Tor gelang. Am Ende stimmte bei den Hockenheimern fast alles: Eine vollbesetzte Halle sorgte für die gute Stimmung in diesem Abschlussspiel, beide Parteien schenkten sich rein gar nichts, lieferten sich über 60 Minuten einen sehr intensiven Fight und hernach wurde in aller Freundschaft zusammen eine von HSV-Team-Manager Manuel Haasis kurzfristig organisierte Runden-Abschlussparty gefeiert.

Dabei mussten beiden Seiten auf wichtige Leistungsträger verzichten. Beim HSV standen Felix Gubernatis, Janis Wolf und Pascal Freiseis nicht zur Verfügung, Mirko Hess musste schon nach einer Viertelstunde wegen einer Handverletzung ins Krankenhaus und die Plankstadter hatten die schwer verletzten Björn Koffeman und Tobias Pristl zu ersetzen. Aber für die beiden Trainer Daniel Müller und Niels Eichhorn waren diese Ausfälle kein Grund zu klagen. Fast unisono betonten beide im abschließenden Trainergespräch: „Mit solchen Verletzungssorgen mussten wir schon die ganze Runde über fertig werden…“

Im Spiel selbst merkte man den Hockenheimern deutlich an, dass sie unbedingt Revanche für die dumme Vorrunden-Niederlage an der TSG nehmen wollten. Mit viel Einsatz und ständiger Kampfbereitschaft gelang dieses Vorhaben allerdings erst in der zweiten Halbzeit. In Durchgang eins waren es die Gäste, die ganz überraschend in der Jahnhalle den Ton angaben. Die TSG führte meist durch den treffsicheren Nicolas Großhans sogar mit zwei, drei Toren, bevor Hockenheim durch den unermüdlich rackernden Philippe Schinke doch noch das 12:11 zur Pause gelang. Zuvor merkte man die Gastgebern deutlich das Fehlen von Abwehrchef Gubernatis an – es fehlte die ordnende Hand in der Abwehr. Beim Gast imponierte die Treffsicherheit des gesamten Teams, denn Großhans, Dennis Bastel, Dominic Stadler und Björn Skade ließen nur ganz wenige Chancen aus.

Im zweiten Durchgang änderte sich aber schlagartig das Bild. Das HSV erkämpfte sich dank des jetzt ungemein sicheren Rückraumschützen Simon Gans, der sieben seiner neun Tore in Halbzeit zwei erzielte, dank es effektiv arbeitenden Kreisläufers Mark Zorn, der zusätzlich alle vier Siebenmeter verwertete und dank des über sich hinauswachsenden Linkshänders Marcel Schwögler ein Übergewicht, das in der 51. Minute nach Treffern von Jan Axel Jost und Schinke zur vorentscheidenden 25:21-Führung sorgte. Hinzu kam eine deutliche Steigerung von HSV-Torwart Pascal Lang, der in den letzten 20 Minuten seine besten Szenen hatte, als er sieben glasklare Möglichkeiten der TSG zu Nichte machte. Niels Eichhorn ärgerte sich deshalb zu Recht: „Mitte des zweiten Durchgangs haben wir zeitweise den Faden verloren und sind entscheidend in Rückstand geraten, das war entscheidend…“

Die Hockenheimer behielten dieses Mal auch in der hitzigen Endphase kühlen Kopf. Nach Gans‘ Zehn-Meter-Kracher nach 59:22 Minuten in den rechten Winkel zum 27:24 war die Entscheidung gefallen. Axel Schöffel und Großhans gelang lediglich noch die Korrektur zum 27:26.

Die Kommentare von den beiden Trainern ähnelten sich. Plankstadts Niels Eichhorn meinte: „Wir haben einen sicheren Mittelfeldplatz in unserem ersten Badenliga-Jahr angepeilt und auch erreicht. Dazu gratuliere ich meiner Mannschaft, obwohl wir durch einige Höhen und Tiefen gehen mussten. Heute wäre vielleicht ein Unentschieden gerecht gewesen. Aber insgesamt hat vieles gestimmt, auch wenn’s ruhig etwas weniger Ausfälle hätte geben können…“ Daniel Müllers Fazit lautete folgendermaßen: „Heute hat mit dem HSV vielleicht die glücklichere Mannschaft gewonnen – aber oft war es umgekehrt. Wir haben gottseidank am Ende nicht die Nerven verloren – auch dank der Wurfkraft von Simon. Auch wir haben Hochs und Tiefs erlebt. Mich freut, dass wir die vielen Ausfälle alle weggesteckt und am Ende tolle Moral gezeigt haben.“ Den Schlusspunkt setzte Plankstadts Handball-Boss Stephan Verclas: „Das war heute ein richtig gutes Derby. Spannung, viel Hektik und gute Leistungen auf beiden Seiten. Das ist am Saisonende beachtlich…“

HSV: Lang, Rojban; Kernaja, Anschütz, Schwögler (3), Gans (9), Hess, Volz (1), Dumitru (1), Jost (3), Zorn (6/4), Schinke (4).

TSG: Treiber, Kaiser; Konietzny (2), Skade (5/2), Julian Bastel, Dennis Bastel (4), Klein (1), Großhans (7), Schöffel (3), Fackel (2), Hellwig, Stadler (2), Duwe, Zincke.    teu

simonEin letztes mal die Schuhe anschnallen und Handball in der Saison 2015/16 spielen. Wir freuen uns darauf und würden das ereignisreiche Jahr auch gerne zusammen mit vielen unserer Fans zu einem positiven Abschluss bringen. Die Rahmenbedingungen hierfür sind gegeben. Neben der üblichen tollen Bewirtung mit Speiß und Trank in der Jahnhalle, wird es am Wochenende eine Bar geben und wir freuen uns darauf den Abschluss der Saison gemeinsam mit Euch zu feiern.

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Für den HSV ist einiges zu reparieren

Interessanter hätte das Finale in der Handball-Badenliga für den HSV Hockenheim gar nicht werden können, denn am kommenden Samstag, 20 Uhr,  trifft der Tabellensechste auf den Achten TSG Eintracht Plankstadt. Das letzte Punktspiel der Saison wird vor allem von den Hockenheimern sehr ernst genommen, denn sie haben gerade gegen die Plankstadter einiges zu reparieren. „Das dumme 29:30 aus der Vorrunde schwebt immer noch in unseren Köpfen. Damals haben wir in der letzten Minute einen sicher geglaubten Punkt verschenkt“, ärgert sich heute noch Hockenheims Rückraumspieler Simon Gans an diesen 10. Januar.

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2. Handball-Kreisliga: Wichtiger 27:20-Sieg bei der LSV Ladenburg.

Die zweite Mannschaft des HSV Hockenheim hat in der 2. Handball-Kreisliga einen Spieltag vor Saisonende endgültig das rettende Ufer erreicht. Ausschlaggebend dafür war der 27:20 (18:9)-Erfolg beim Tabellenletzten LSV Ladenburg. HSV-Trainer Markus Haupt fiel nach dem Schlusspfiff in der Ladenburger Lobdengauhalle ein zentnerschwerer Stein vom Herzen: „Uns hat heute auch die harzfreie Zone nicht gestört. Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit sehr konzentriert gespielt und unsere Chancen genutzt. Das war vermeintlich die beste Halbzeit in der gesamten Saison. Aus der geschlossen guten Mannschaft will ich gar keinen hervorheben, aber gut gefallen hat mit bei seinem ersten Auftritt bei uns der junge Linkshänder Philipp Häussler. Jetzt sind wir auch gerüstet fürs Derby am kommenden Samstag gegen die HSG Lussheim…“ Hockenheims Betreuer Stefan Kögel lobte dann aber doch „unsere tollen Anhänger, die uns erneut nicht im Stich gelassen haben. Das ist wahrlich nicht gang und gäbe“.

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Handball-Badenliga: Hockenheim verliert in Hardheim unglücklich mit 28:29-Toren / Treffer von Keeper Lang.

„Unglücklicher kann man ein Spiel wohl nicht verlieren. Wir hätten mindestens ein Remis erreichen müssen“, Hockenheims zum Saisonende toll in Fahrt gekommener Rückraumspieler Simon Gans drückte gleich nach dem Schlusspfiff das aus, was die 550 Zuschauer in der prall gefüllten Walter-Hohmann-Halle wohl alle dachten. Die heimstarken Odenwälder hatten mit viel Dusel den 29:28 (15:16)-Sieg in der Handball-Badenliga errungen und festigten damit Platz fünf vor den Hockenheimern, die am Samstag lange Zeit benötigten, um diese Niederlage zu verarbeiten.

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Eine ganz unangenehme Auswärtsaufgabe steht dem HSV Hockenheim am zweitletzten Spieltag in der Handball-Badenliga bevor. Die Truppe von Trainer Daniel Müller muss am Samstagabend um 20 Uhr beim TV Hardheim antreten, der zu den heimstärksten Vereinen der Liga gehört. Doch die Hockenheimer werden die weiteste Reise in dieser Saison recht selbstbewusst antreten. Der letzte 30:24-Heimsieg gegen den TV Knielingen hat den Spielern um Kapitän Philippe Schinke viel Vertrauen in die eigene Stärke zurückgegeben.

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